Hier finden wichtige Informationen zu unserer Schule und dem Schulleben:
A
Allgemeine Schulregeln der GGS
- Ich gehe freundlich und respektvoll mit anderen um.
- Ich verhalte mich im Gebäude leise.
- Ich gehe mit allen Materialien sorgsam um.
Anmeldung an der GGS Sürster Weg – Übergangskonzept
Vor den Herbstferien laden wir allen Eltern der zukünftigen Erstklässler/innen zu einem Informations-Elternabend ein. In der darauffolgenden Woche dürfen die neuen Schulkinder und deren Eltern bei der Schul-Tour unsere Schule, geführt durch Kinder der 3. und 4. Klassen kennenlernen. Hierfür ist eine Anmeldung über besucher@ggsnet.de erforderlich.
Zur eigentlichen Schulanmeldung kommen die Eltern mit den Anmeldeunterlagen von der Stadt, der Geburtsurkunde des Kindes und den Unterlagen von der Schule (s. auch auf unserer Homepage), die bereits beim Elternabend ausgegeben werden. Die Termine hierfür (ca. 15 min) werden vorab vom Sekretariat vergeben.
Nach den Herbstferien laden wir alle zukünftigen Schulkinder zu unserem Schulspiel ein, um einen ersten Eindruck über den Entwicklungsstand der Kinder zu gewinnen. Weitere Einblicke bekommt das Schulteam bei Besuchen und Gesprächen in den Kindergärten.
Im Februar/März laden wir alle Eltern, die eine Betreuung nach der Schule für ihre Kinder benötigen zu einem Betreuungs-Elternabend ein. Die Platzvergabe für die OGS schließt sich unmittelbar an. Im Mai besuchen die Vorschulkinder unsere zweiten Klassen, um einen Schnuppertag in der Schule zu erleben und den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule anzubahnen. Kurz vor den Sommerferien lernen die Eltern der neuen Erstklässler/innen die Klassenlehrer/innen kennen und besprechen alles, was für die ersten Wochen nach den Sommerferien wichtig ist.
Am ersten Tag nach den Sommerferien findet in allen ersten Klassen eine ‚Materialsprechstunde‘ statt. Hier können alle Schulsachen bereits in die Klasse gebracht werden, damit die Einschulungsfeier, die am zweiten Tag nach den Sommerferien stattfindet, mit leichtem Gepäck und fröhlichen Gesichtern erlebt werden kann.
Arabisch
An unserer Schule wird herkunftssprachlicher Unterricht (HSU) im Fach Arabisch angeboten. Unser Arabischlehrer ist zusätzlich als Übersetzer an unserer Grundschule tätig und unterstützt die Kinder. Lehrkräfte und Eltern fachlich wie sprachlich.
B
Backup-Konzept für die Hofpausen
Eine konfliktarme Pause ist für alle Beteiligten viel wert. Daher hat die GGS Sürster Weg ein Pausenkonzept entwickelt, mit dessen Hilfe Unstimmigkeiten möglichst bereits in der Pause in Ruhe besprochen werden können. Grundlage sind unsere Schulregeln.
Bei einem Verstoß folgt möglichst eine unmittelbare Konsequenz mit Hilfe der Backup-Aufsicht:
- Auszeit mit der Sozialpädagogin
- Denkzettel wird ausgefüllt und von den Eltern unterschrieben
- falls der Zettel nicht beendet/angefangen wurde, wird er zu Hause bearbeitet
- Backup-Aufsicht informiert Klassenleitung und trägt den Namen in das Buch im Lehrerzimmer ein
- Bei drei Denkzetteln folgt ein Gespräch in der Schule mit Klassenleitung/ ggf. Schulleitung
- Verweigert ein Kind die Auszeit werden die Eltern telefonisch informiert.
Bringen und Abholen – für einen sicheren und übersichtlichen Schulbeginn
Wir bitten alle Eltern darum, ihre Kinder morgens und nachmittags außerhalb des Schulgebäudes zu verabschieden und wieder in Empfang zu nehmen. Dies trägt wesentlich dazu bei, den Ankommensbereich für die Kinder übersichtlich und sicher zu gestalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere Aufsichten nicht jedes Elternteil eindeutig zuordnen können. Wenn Sie einen Termin wahrnehmen möchten oder ein Anliegen haben, nutzen Sie bitte den Haupteingang und melden sich im Sekretariat an.
Auch ab 15 Uhr, zum Ende der OGS, unterstützen Sie die Übersichtlichkeit und die sichere Abholung, wenn Sie Ihr Kind außerhalb des Schulgebäudes empfangen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.
Bücherei Sankt Martin – Bibfit ‚Fit im Lesen‘ und Programmierkurse
Die Kinder des 1. und 2. Schuljahres nehmen an der Leseförderaktion der katholischen öffentlichen Bücherei Rheinbach teil. Sie besuchen im ersten und zweiten Schuljahr jeweils dreimal die Bücherei St. Martin, um den Umgang mit Büchern und neuen Medien kennenzulernen. Zum Abschluss der Aktion erhalten die Kinder einen Bibliotheksführerschein und besuchen eine Lesung einer Kinderbuchautorin in unserer Schule.
Ab dem Jahr 2026 wird die Bücherei zudem unser fester Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit wird um ein digitales Bildungsangebot erweitert: Die Klassen 3 und 4 nehmen künftig an Programmierworkshops in der Bücherei teil. Dabei arbeiten die Kinder einmal mit Dash‑Robotern und einmal mit Ozobots, um spielerisch grundlegende Programmier- und Problemlösekompetenzen zu erwerben.
Bundesjugendspiele
Zum Ende jedes Schuljahres finden bei uns die Bundesjugendspiele statt. Ein sportlicher Höhepunkt, auf den sich viele Kinder schon lange vorher freuen. An diesem Tag treffen sich alle Schülerinnen und Schüler in der Schule und machen sich anschließend gemeinsam auf den Weg zum Stadion am Freizeitpark.
Nach einem gemeinsamen, motivierenden Aufwärmprogramm können die Kinder ihr Können in den Bereichen Sprint, Ausdauerlauf, Springen und Werfen zeigen. Jede Leistung zählt und jede/r erhält zum Abschluss eine Ehren‑, Sieger‑ oder Teilnahmeurkunde als Anerkennung des persönlichen Einsatzes.
Unterstützt wird unser Team dabei tatkräftig von engagierten Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule, die bei der Durchführung helfen und so zu einem reibungslosen und sportlich fairen Tag beitragen.
Die Bundesjugendspiele sind für unsere Schulgemeinschaft jedes Jahr ein tolles Erlebnis, das Bewegung, Teamgeist und Freude am Sport zusammenbringt.
D
Deutsch als Zielsprache (DaZ) – Erst- und Anschlussförderung
An unserer Schule unterrichten Lehrkräfte speziell für den Bereich Deutsch als Zweit‑ und Fremdsprache. Sie begleiten Kinder, die neu in Deutschland sind oder nur wenige Deutschkenntnisse mitbringen, behutsam auf ihrem Weg in die neue Sprache.
Auf Grundlage des Erlasses zur Erst- und Anschlussförderung erhalten diese Schülerinnen und Schüler eine gezielte sprachliche Unterstützung:
Neben der Teilnahme am regulären Unterricht besuchen sie unsere Deutschfördergruppen, in denen sie in kleinen Lerngruppen, parallel zum Klassenunterricht, individuell und stundenweise beim Spracherwerb begleitet werden. Hier können sie in ihrem eigenen Tempo Wortschatz aufbauen, Strukturen der deutschen Sprache kennenlernen und Sicherheit im Sprechen, Schreiben und Verstehen gewinnen.
Unser Ziel ist es, jedes Kind so zu stärken, dass es möglichst schnell aktiv am Unterrichtsgeschehen teilnehmen und sich in der Schulgemeinschaft sicher und verstanden fühlen kann.
Digitalisierung, Medienkonzept & Programmieren
Unsere Schule arbeitet bereits seit vielen Jahren begeistert mit digitalen Tafeln und modernen Unterrichtsmedien. Neben interaktiven Boards stehen den Klassen auch Laptops, iPads sowie ein leistungsfähiger Schulserver mit flächendeckendem WLAN zur Verfügung. Diese Ausstattung ermöglicht es uns, digitale Lernprozesse zeitgemäß und flexibel zu gestalten.
Ein zentrales Element ist unser schuleigenes Medienkonzept, das alle Kinder Schritt für Schritt auf ein sicheres, kritisches und kreatives Arbeiten in der digitalen Welt vorbereitet. Um den Überblick über die vermittelten Inhalte zu behalten, dokumentieren wir die Lernfortschritte unserer Schülerinnen und Schüler mit Hilfe des Medienpasses NRW.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.medienkompetenzrahmen.nrw
Auch das Programmieren ist ein wichtiger Bestandteil dieser digitalen Bildung. Die Kinder der Klassen 3 und 4 können am Informatik‑Biber‑Wettbewerb teilnehmen, dem größten Informatikwettbewerb für Schulen in Deutschland. In einem zusätzlichen Differenzierungskurs programmieren interessierte Kinder beispielsweise LEGO‑Mindstorms‑Roboter. So schaffen wir spielerische Zugänge zu informatischem Denken und wecken Neugier auf technische Zusammenhänge.
E
Elternabende & Elternmitwirkung
Zu Beginn jedes Schuljahres laden die Elternvertreterinnen und Elternvertreter der Klassen zu einem gemeinsamen Elternabend ein. Dort werden die neuen Vertreter gewählt, wichtige Themen des Halbjahres vorgestellt, Termine besprochen und Fragen geklärt. Die gewählten Elternvertreter vertreten anschließend die Interessen ihrer Klassen in den Schulpflegschaftssitzungen und bringen dort Anliegen und Ideen in die Schulgemeinschaft ein. Das Protokoll des Elternabends kann bei den Elternvertretern eingesehen werden. Bei Bedarf oder auf Wunsch der Elternschaft kann im zweiten Halbjahr ein weiterer Elternabend stattfinden.
Engagement der Eltern
Die Mitwirkung vieler engagierter Eltern und das offene Miteinander tragen maßgeblich zu einem lebendigen Schulleben bei. Alle Eltern können mitarbeiten!
Dies kann sowohl in den offiziellen Mitwirkungsorganen wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Arbeitskreisen erfolgen als auch in ehrenamtlichen Bereichen, etwa:
- Unterstützung in PC‑Stunden oder AGs
- Mitarbeit als Leseeltern
- Engagement in schulinternen Arbeitskreisen (z. B. AK Schulstraße, AK Schulhofprojekt, AK Zirkusprojektwoche, AK Schüler- und Elternlotsen, AK Gewaltprävention)
- Aktive Beteiligung im Förderverein
Einen besonders wertvollen Beitrag leisten zudem die Eltern, Großeltern, Freunde und Förderer, die ehrenamtlich unsere Bücherei betreuen – eine Unterstützung, die wir mit großer Freude und Dankbarkeit nutzen.
Weitere Elterninformationsabende
Neben den regulären Elternabenden bieten wir im Laufe des Schuljahres zusätzliche Informationsveranstaltungen an. Dazu gehören unter anderem:
- Infoabende zur Medienprävention
- Informationsabend zum Übergang an die weiterführende Schule
- Vorstellungen unserer Schule für neue Eltern
So bleiben alle Familien gut informiert und können die Entwicklung ihrer Kinder aktiv begleiten.
Elternsprechtage
Zweimal im Jahr finden an unserer Schule die Elternsprechtage statt. Die Termine werden rechtzeitig und übersichtlich bekannt gegeben, sodass alle Familien frühzeitig planen können.
Darüber hinaus haben Eltern jederzeit die Möglichkeit, bei Bedarf ein persönliches Gespräch mit den Lehrkräften zu vereinbaren. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wichtige Anliegen nicht bis zum nächsten Sprechtag warten müssen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.
Einschulung – Willkommen an unserer Schule!
Bereits vor den Sommerferien lernen die Eltern unserer Schulneulinge die zukünftige Klassenlehrerin oder den zukünftigen Klassenlehrer kennen. In diesem ersten Treffen werden wichtige Informationen weitergegeben, erste Fragen geklärt und ein erster Einblick in den Schulalltag ermöglicht. Jede Klasse erhält zudem ein eigenes Klassentier, das die Klasse das ganze Schulleben über begleitet.
Dann ist es endlich so weit: Der erste Schultag!
Wir beginnen diesen besonderen Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Martin Kirche, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Anschließend werden die neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler, je nach Wetter auf dem Schulhof oder in der Turnhalle, von ihren Patenklassen aus dem Jahrgang 3 empfangen. Mit kleinen Beiträgen, Liedern oder kurzen Aufführungen zeigen sie, was sie schon gelernt haben, machen Mut und heißen unsere neuen Kinder herzlich WILLKOMMEN.
Danach begleiten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Kinder in ihren Klassenraum. Ein großer, aufregender Moment: die allererste Schulstunde beginnt.
Währenddessen bleiben Eltern, Großeltern und weitere Gäste auf dem Schulhof oder in der Turnhalle zurück – meist stolz, manchmal ein bisschen wehmütig und häufig mit der Schultüte des Kindes in der Hand. Bei Kaffee und Kuchen, vorbereitet von engagierten Eltern und organisiert von Pflegschaftsvorsitz und Förderverein, lernen sie ein Stück unserer Schulgemeinschaft kennen.
Die Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen sowie der Förderverein stehen in dieser Zeit gerne für Fragen zur Verfügung und freuen sich darauf, die neuen Familien in unserer Schulgemeinschaft zu begrüßen und zu begleiten.
F
Feste & Feiern
Über das Schuljahr verteilt finden in allen Klassen vielfältige Feste und Aktionen statt, zum Beispiel Frühlingsfeste, Herbstwanderungen oder Advents‑ und Weihnachtsfeiern. Auch besondere Angebote wie Lesenächte mit Übernachtung in der OGS bereichern unser Schulleben.
Darüber hinaus organisiert die Schulgemeinschaft jährlich ein größeres gemeinsames Jahresprojekt: ein Schulfest, eine Projektwoche, eine internationale Lesewoche oder eine Teamwoche mit dem Zirkus Casselly. Diese Erlebnisse stärken das Miteinander und machen Schule als lebendigen Lern‑ und Begegnungsort erfahrbar.
Am letzten Schultag verabschieden wir traditionell unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem feierlichen Spalier der gesamten Schule.
Förderung – individuelle Förderung an unserer Schule
Die individuelle Förderung aller Kinder ist ein zentraler Bestandteil unseres Unterrichts. Sie findet im täglichen Lernen statt – durch die Klassenlehrkräfte, in Phasen der Doppelbesetzung, gemeinsam mit unseren Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen, der sozialpädagogischen Fachkraft der Schuleingangsphase, unserer Klassenassistenz oder der Schulsozialarbeiterin, sowie in den Kooperationsstunden mit dem Team des Nachmittags. Für die OGS‑Kinder werden zusätzlich Lernzeiten im engen Austausch zwischen Vor‑ und Nachmittagspersonal gestaltet.
Die Förderplanung erfolgt durch die Klassenleitung gemeinsam mit ihren Teampartnern. Anschließend werden die Absprachen transparent an alle beteiligten Fachkräfte weitergegeben. Je nach Bedarf findet Förderung im Klassenverband, in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen, in Kleingruppen oder in Einzelsettings statt.
So stellen wir sicher, dass jedes Kind in seiner persönlichen Lernentwicklung bestmöglich begleitet und gestärkt wird.
Förderung im sonderpädagogischen Bereich
An der GGS Sürster Weg lernen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam in ihren Klassen. Jede Jahrgangsstufe ist fest einer Sonderpädagogin zugeordnet. Dadurch steht jedem Jahrgang ein verlässlicher sonderpädagogischer Teampartner zur Seite, der die Kinder über mehrere Jahre begleitet.
Unsere Sonderpädagoginnen unterstützen die Klassen sowohl in Lerngruppen mit als auch ohne Förderbedarf – stets mit einem besonderen Blick auf Kinder, die einen individuellen Unterstützungsbedarf haben. Sie wirken an Diagnostik, Förderplanung und Unterrichtsgestaltung mit und bleiben von Klasse 1 bis 4 feste Ansprechpartnerinnen für Lehrkräfte und Eltern. Ebenso begleiten sie wichtige Übergänge, insbesondere den Start in Klasse 1 und den Wechsel in die weiterführenden Schulen.
Je nach Förderschwerpunkt arbeiten wir zudem mit externen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen aus Förderschulen (z. B. Förderschwerpunkt Hören oder Sehen) zusammen. Diese Fachkräfte unterstützen einzelne Kinder stundenweise direkt in der Schule und beraten die Klassenleitungen in sonderpädagogischen Fragestellungen.
Durch diese enge Teamarbeit stellen wir sicher, dass jedes Kind die Unterstützung erhält, die es für seine persönliche Lernentwicklung benötigt.
Förderverein – die Freunde und Unterstützer unserer Schule

Seit über 20 Jahren – der Förderverein wurde bereits 1994 gegründet – unterstützt er unsere Schule mit großem Engagement. Durch vielfältige Projekte, Anschaffungen und Aktionen trägt der Förderverein maßgeblich zur positiven Entwicklung unserer Schule bei und stärkt die pädagogische Arbeit sowie das Miteinander unserer Kinder.
Neben der Förderung schulischer Aktivitäten kann der Förderverein auch Eltern finanziell unterstützen, beispielsweise bei Kosten für Klassenfahrten oder bei notwendigen schulischen Anschaffungen. Auf diese Weise sorgt der Verein dafür, dass alle Kinder unabhängig von ihrer familiären Situation an wichtigen gemeinsamen Erlebnissen und Projekten teilnehmen können.
Mehr Informationen zum Förderverein finden Sie hier.
Fußball-Grundschul-Cup
Jedes Jahr nimmt eine Auswahl von Mädchen und Jungen aus den 3. und 4. Klassen am Grundschulcup im Fußball teil. Die von den Lehrkräften ausgewählten Kinder repräsentieren unsere Schule nicht nur sportlich, sondern auch durch ihr faires und respektvolles Miteinander. Am Spieltag begleiten die vierten Schuljahre das Team zum Sportplatz, um unsere Spielerinnen und Spieler lautstark zu unterstützen.
Der Grundschulcup findet in der Regel auf dem Sportplatz in Merzbach statt und ist für alle Beteiligten ein sportliches Highlight im Schuljahr.
G
Gesundes Frühstück & Schulzahnärztlicher Dienst
Nach der ersten großen Pause frühstücken die Kinder gemeinsam in ihren Klassen. Wir freuen uns über ein gesundes Frühstück, zum Beispiel mit Vollkornbrot, Obst oder Gemüse in der Brotdose. Ungesüßte Getränke wie Wasser oder ungesüßter Tee fördern zudem die Konzentration über den Vormittag hinweg. Ein dauerhaftes Trinken während des Unterrichts ist jedoch nicht empfehlenswert; stattdessen werden durch die Lehrkräfte regelmäßige Trinkpausen ermöglicht, in denen die Kinder in Ruhe trinken können.
Das Thema „Gesundes Frühstück“ wird sowohl in den Elternabenden als auch im Unterricht mit den Kindern besprochen und vertieft.
In regelmäßigen Abständen untersucht der schulzahnärztliche Dienst des Rhein-Sieg-Kreises die Zähne aller Kinder unserer Schule. Ziel ist es, den Eltern Informationen über die Zahngesundheit ihrer Kinder zu geben und frühzeitig auf Unterstützungsbedarf hinzuweisen. Ein fester Bestandteil ist außerdem die Zahnprophylaxe, bei der die Kinder in der Klassengemeinschaft das zeitgemäße Zähneputzen üben.
Gottesdienste
An unserer Schule finden regelmäßig konfessionelle und ökumenische Gottesdienste für die Kinder der Religionskurse statt. So schaffen wir Räume für Besinnung, Gemeinschaft und gemeinsame Rituale im Schulalltag.
Neben den fest im Jahreslauf verankerten Schulgottesdiensten feiern wir auch besondere Anlässe – wie Einschulungen und Verabschiedungen – gemeinsam mit einem Gottesdienst. An diesen beiden Veranstaltungen dürfen alle Eltern der Schule teilnehmen.
H
Herkunftssprachlicher Unterricht – HSU & Mehrsprachenkonzept
Wir nehmen am Mehrsprachenkonzept des Ministeriums für Schule und Bildung teil und verfolgen die Grundhaltung, dass jede Sprache wertvoll ist. In allen Klassen werden die Herkunftssprachen unserer Kinder wertschätzend aufgegriffen und in kleinen Unterrichtseinheiten gemeinsam erkundet.
Für die Sprachen Arabisch und Russisch bieten wir zusätzlich den herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) an. Kinder, deren Muttersprache eine dieser Sprachen ist, können hierfür angemeldet werden. Ziel des HSU ist es, die Erstsprache zu stärken, um den Erwerb der Zweitsprache (Deutsch) nachhaltig zu unterstützen und zu erleichtern. (Der HSU-Russisch startet wieder nach den Sommerferien 2026.)
Ehrenamtliche Helfer der Schule
Dank der Unterstützung vieler engagierter ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer gestaltet sich unser Schulleben so bunt, lebhaft und vielfältig, wie wir es heute erleben. Ob in der Schulbücherei, in der Unterstützung der Klassen und der OGS oder als Lesepatinnen und Lesepaten – ihr Einsatz bereichert unseren Schulalltag in besonderem Maße. Dafür möchten wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aussprechen!
Ein wertvoller Partner ist zudem der Georgsring mit der angeschlossenen Ehrenamtsorganisation Blickwechsel. Gemeinsam ermöglichen wir vielfältige Unterstützungsangebote für unsere Kinder.
K
Karneval
An Weiberfastnacht wird in allen Klassen fröhlich Karneval gefeiert. Die Kinder dürfen an diesem Tag verkleidet zur Schule kommen – auf Spielzeugwaffen sowie Kostüme aus gewaltverherrlichenden Serien, Filmen oder Videospielen verzichten wir bewusst, um ein unbeschwertes und kindgerechtes Miteinander zu gewährleisten.
In den Klassen wird gespielt, gesungen und gemeinsam ein buntes Buffet genossen.
Im Laufe des Vormittags feiern wir außerdem klassenübergreifend in der Turnhalle. Dort besuchen uns traditionell die in Rheinbach beheimateten Prinzenpaare mit ihrer Garde und Tanzvereine, präsentieren Tänze und werfen Kamelle.
Das närrische Treiben endet wie jedes Jahr um 11:11 Uhr. Im Anschluss finden die Betreuung durch OGS und Schülergarten wie gewohnt statt.
Klassenassistenz
In einem Kooperationsprojekt mit dem Jugendamt Rheinbach und der Lebenshilfe Bonn arbeitet an unserer Schule eine qualifizierte Klassenassistentin. Ihre Aufgabe ist es, Kinder in mehreren Klassen zu begleiten, ihnen im Unterricht unterstützend zur Seite zu stehen und Lernprozesse individuell zu fördern. Durch ihre Arbeit wird der schulische Alltag bereichert und die pädagogische Arbeit der Lehrkräfte sinnvoll ergänzt.
Klassenfahrt
Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt – deshalb unternehmen alle Klassen im Laufe des Schuljahres verschiedene Unterrichtsgänge, zum Beispiel ins Museum, ins Theater oder in den Zoo. Zusätzlich plant jede Klasse einmal jährlich einen eigenen Klassenausflug, der das soziale Miteinander stärkt und den Unterricht auf angenehme Weise ergänzt.
Ein besonderes Highlight ist die 2,5‑tägige Klassenfahrt im dritten oder vierten Schuljahr. Neben spannenden gemeinsamen Erlebnissen wählen die Klassen ein pädagogisches Thema, das die Fahrt begleitet und vertieft. Diese Zeit stärkt die Gemeinschaft, fördert Selbstständigkeit und bleibt vielen Kindern als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung.
Klassenrat – fördert die Gemeinschaft, bildet Kompetenzen, lehrt Demokratie
Der Klassenrat – oder vergleichbare regelmäßige Gesprächsrunden innerhalb der Klasse – stärkt das demokratische Miteinander und die aktive Beteiligung aller Kinder. Er bildet das feste demokratische Forum jeder Klasse. Wöchentlich kommen die Schülerinnen und Schüler zusammen, um über selbstgewählte Themen zu sprechen: etwa zur Gestaltung und Organisation des Lernens, zum Zusammenleben in der Klasse und in der Schule, zu aktuellen Problemen und Konflikten oder zu geplanten Aktivitäten und Projekten.
In diesen Gesprächsrunden lernen die Kinder, ihre Anliegen zu formulieren, anderen zuzuhören, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. So wird Demokratie im Schulalltag unmittelbar erlebt und gelebt.
Die Klassensprecher der Klassen 2 bis 4 sind zusätzlich über das Schülerparlament organisiert.
Kooperationen mit Kindergärten und weiterführenden Schulen
Wir arbeiten eng mit den umliegenden Kindergärten sowie mit den weiterführenden Schulen in Rheinbach zusammen. Diese Zusammenarbeit unterstützt einen sanften Übergang der Kinder – sowohl vom Kindergarten in die Grundschule als auch später von Klasse 4 in die weiterführenden Schulen.
Mit den Kindergärten pflegen wir einen regelmäßigen Austausch: Dazu gehören gegenseitige Hospitationsbesuche, gemeinsame Austauschtreffen der Lehrkräfte sowie ein fest etablierter „Runder Tisch“ mit allen beteiligten Einrichtungen. Darüber hinaus besuchen uns die Vorschulkinder zu Schnuppertagen, und unsere Schülerinnen und Schüler nehmen an Angeboten wie den zdi‑Tagen teil.
Auch mit den weiterführenden Schulen bestehen enge Kooperationen. Dazu zählen gemeinsame Projekte wie die gegenseitige Unterstützung bei den Bundesjugendspielen, Praktikumsvereinbarungen sowie die gemeinsame Planung der Zirkusprojektwoche. Diese Zusammenarbeit eröffnet den Kindern vielfältige Begegnungen und erleichtert die Orientierung beim Übergang in Klasse 5.
L
Lernzeiten, Aufgaben und & ökumenische Lernbetreuung
Die Lernzeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres schulischen Alltags und ersetzt zunehmend die klassischen Hausaufgaben. Die Kinder arbeiten in der Schule an individuell passenden Aufgaben, wiederholen Unterrichtsinhalte und werden dabei von Lehrkräften, OGS‑Mitarbeitenden und weiteren pädagogischen Fachkräften begleitet.
Auch Kinder, die nach Schulschluss nach Hause gehen, erhalten passendes Übungsmaterial, damit sie weiterhin regelmäßig üben können. Die tägliche Übungszeit sollte dabei folgende Richtwerte nicht überschreiten:
Klassen 1 und 2: ca. 30 Minuten
Klassen 3 und 4: maximal 60 Minuten
Für Kinder, die nicht im Offenen Ganztag sind, aber Unterstützung bei ihren Aufgaben benötigen, gibt es die ökumenische Lernbetreuung. Diese findet am Nachmittag statt und bietet eine ruhige Lernumgebung mit ehrenamtlicher Begleitung. Die Anmeldung erfolgt in Absprache mit der Klassenleitung und unserem Sekretariat.
Ein weiterer Baustein ist unsere Kooperationsstunde, die alle Kinder der Schule nutzen. In dieser Stunde arbeiten Vor‑ und Nachmittagsteam gemeinsam und verbinden ihre Kompetenzen. Die Kinder können über ein Ticketsystem selbstbestimmt verschiedene Angebote wählen – z. B. fachliche Förderung, Bewegungszeiten, praktische Übungen wie das Lesen von Busfahrplänen oder weitere individuelle Lernangebote.
So ermöglichen wir allen Kindern eine verlässliche, strukturierte und gut begleitete Übungs‑ und Lernzeit – sowohl in der Schule als auch zu Hause.
M
Martinszug
In der Martinswoche rund um den Martinstag am 11. November nimmt die gesamte Schülerschaft der GGS Sürster Weg am großen St. Martinszug in Rheinbach teil. Die Kinder versammeln sich mit ihren Klassen am festgelegten Treffpunkt am Himmeroder-/Prümer Wall und begleiten St. Martin singend und mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die Straßen Rheinbachs.
Im Anschluss kehren die Klassen gemeinsam zur Schule zurück. Dort erhält jedes Kind in seinem Klassenraum einen Martinswecken. Diese werden jedes Jahr vom Löschzug 1 der Feuerwehr Rheinbach gespendet – ein schöner Brauch, der den Martinszug für alle Beteiligten noch ein bisschen besonderer macht.
Mathematikwettbewerb – Känguru der Mathematik
Der Känguru-Wettbewerb ist ein internationaler Mathematikwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 bis 13. In Deutschland wird er von der Humboldt-Universität zu Berlin organisiert.
An unserer Schule dürfen Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 sich freiwillig zur Teilnahme anmelden. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde sowie ein kleines Knobelspiel als Anerkennung. Besonders erfolgreiche Schülerinnen und Schüler werden zusätzlich ausgezeichnet, denn die ersten drei Plätze werden gesondert prämiert. Die Preisverleihung und Ehrung findet traditionell mit der gesamten Stufe in der Aula statt.
Mobiltelefone, Smartwatches und Digitaluhren
Smartwatches, Digitaluhren und Mobiltelefone sind an unserer Schule grundsätzlich nicht erlaubt. Sie dürfen jedoch zur Schulwegsicherung mitgeführt werden. Auf dem Schulgelände – einschließlich des Schulbusses und der Haltestellen – müssen die Geräte unsichtbar und lautlos im Schulranzen bleiben.
Wird diese Regel nicht eingehalten, wird das Gerät eingesammelt und muss von den Eltern bei der Schulleitung abgeholt werden. Sollte ein Kind die Abgabe verweigern, werden die Eltern während des Vormittags kontaktiert, damit das Gerät persönlich in Empfang genommen werden kann.
Diese Regelung dient der Ablenkungsreduzierung, dem Schutz der Persönlichkeitsrechte aller Kinder sowie einem konzentrierten Miteinander im Schulalltag.
Motto des Monats – gemeinsam stärken wir unser Schulklima
Jeden Monat wählt das Schülerparlament ein neues „Motto des Monats“, das den Schulalltag positiv beeinflussen und das soziale Miteinander stärken soll. Beispiele hierfür sind etwa „Wir gehen leise durch das Gebäude“ oder „Stopp heißt Stopp!“.
So entsteht unser Motto des Monats: Die Schülerinnen und Schüler des Schülerparlaments gestalten das ausgewählte Motto kreativ und für alle gut sichtbar.
Dazu gehören zum Beispiel: Plakate, die im gesamten Schulgebäude aufgehängt werden, eine thematische Stellwand, an der das Motto anschaulich erklärt wird, Hinweise und Ideen, was Kinder konkret sagen oder tun können, um das Motto im Alltag umzusetzen.
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer greifen das Motto regelmäßig im Unterricht auf. Mithilfe der Plakate und der Stellwand sprechen sie mit den Kindern darüber,
Ein Projekt, das verbindet.
N
Naturparkzentrum – Kooperation mit dem Himmeroder Hof
Regelmäßig besuchen Schülerinnen und Schüler unserer Schule das Naturparkzentrum Himmeroder Hof in Rheinbach. Dort nehmen sie an abwechslungsreichen Workshops teil, die spannende Themen des Sachunterrichts aufgreifen und vertiefen.
Die Kinder erleben das Lernen dabei besonders anschaulich, praxisnah und naturnah. Zu den angebotenen Workshops gehören unter anderem: Gesundes Frühstück, Tischlein deck dich und Das Klima – und du?
Diese Angebote erweitern das schulische Lernen auf wertvolle Weise. Die Kinder entdecken Zusammenhänge in Natur, Umwelt und Alltag, sammeln eigene Erfahrungen und lernen, Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. So ergänzt der Besuch im Naturparkzentrum das sachunterrichtliche Lernen an unserer Schule hervorragend.
O
OGS – offene Ganztagsgrundschule
Unsere Schule ist eine offene Ganztagsschule. Die bedeutet, dass neben dem vormittäglichen Lernen auch ein bildungsnahes Nachmittagsangebot gebucht werden kann. Im Nachmittag werden über 200 Schülerinnen und Schüler täglich betreut. Träger der OGS ist seit ihrer Gründung im Jahr 2005 der Verein Carpe Diem e.V. aus Rheinbach.
Unsere OGS steht auf drei verlässlichen Grundpfeilern:
- Ausgewogenes Mittagessen: Die Kinder erhalten ein warmes, abwechslungsreiches und kindgerechtes Mittagessen.
- Qualifizierte Lernzeiten: Die Schülerinnen und Schüler werden beim Lernen durch Kooperationsstunden und Lernzeiten, die noch gezielter auf individuelle Bedürfnisse eingehen, unterstützt.
- Attraktive Freizeitangebote: Vielfältige kreative, sportliche und spielerische Angebote sorgen für Abwechslung und fördern die Talente der Kinder.
Weitere Informationen zur OGS erhalten Sie hier.
Offener Anfang – ein ruhiger Start in den Schultag
Ab 7.40 Uhr dürfen alle Kinder das Schulgebäude betreten und direkt in ihre Klassenräume gehen. Dort haben sie Zeit, in vertrauter Atmosphäre ganz in Ruhe in den Tag zu starten. Die Schülerinnen und Schüler können sich leise miteinander unterhalten oder das vorhandene Freiarbeitsmaterial nutzen.
Damit der Unterricht pünktlich beginnen kann, sollen alle Kinder spätestens um 7.50 Uhr in ihren Klassen sein. Um 7.55 Uhr startet der Unterricht.
An den Eingangstüren befinden sich Wendepunkte in Grün und Rot, die anzeigen, ob eine Aufsichtsperson vor Ort ist. Sobald die zuständige Aufsicht ihren Platz eingenommen hat, wird der Punkt auf „grün“ gedreht – ein sichtbares Signal dafür, dass der offene Anfang begleitet und die Kinder das Gebäude betreten können.
Online-Portale: Antolin, Anton und weitere
Jede Jahrgangsstufe kann für die Kinder ihrer Klasse einen Zugang zu Antolin und Anton einrichten. Über www.antolin.de und www.anton.app können die Kinder zu zahlreichen Büchern passende Quizaufgaben bearbeiten und Punkte sammeln oder vielfältige, differenzierte Übungen aus verschiedenen schulischen Bereichen lösen. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer haben die Möglichkeit, die individuellen Kinderkonten einzusehen. So können das Leseverhalten und der Lernfortschritt der Kinder gezielt beobachtet und unterstützt werden.
Neben Antolin und Anton nutzen wir auch die Leseludi-App sowie LeOn als ergänzende digitale Übungsangebote. Diese Anwendungen bieten kindgerechte Aufgaben und motivierende Lernformate, die sowohl in der Schule als auch zu Hause das Lesen und Lernen wirksam fördern.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten: www.antolin.de, www.anton.app, www.leseludi.de.
P
Pausenzeiten – Bewegung, Begegnung und Erholung
Erste große Pause
Um 9.25 Uhr klingelt es zur ersten großen Pause. Die Kinder haben nun 20 Minuten Hofpause, in denen sie sich frei bewegen und ihrem Lieblingsspiel nachgehen können. Zur Auswahl stehen viele attraktive Bereiche und Angebote: der große Schulhof, Tischtennisplatten, das Klettergerüst und die Kletterwand, das Spielehäuschen der „Bewegten Pause“ mit vielen Spielgeräten, die Ruhezone, z. B. zum ruhigen Spiel, an bestimmten Tagen die Schulbücherei, den Ruheraum zum leisen Entspannen und die Lesetreppe.
Um 9.45 Uhr beginnt die Frühstückspause. Die Kinder gehen in ihre Klassenräume zurück und frühstücken dort im Beisein einer Lehrerin oder eines Lehrers.
Um 9.55 Uhr endet die erste große Pause.
Zweite große Pause
Nach vier Unterrichtsstunden, also um 11.25 Uhr, startet die zweite Pause für alle Kinder wieder auf dem Schulhof. Sie endet um 11.40 Uhr.
Aufsicht und Unterstützung
In der ersten Pause sorgen bis zu fünf Aufsichten, unsere Streitschlichterkinder sowie die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter für Sicherheit und Unterstützung auf dem Schulhof. Zusätzlich übernimmt die Schulsozialarbeiterin die Backup‑Aufsicht, um bei Bedarf bei Konflikten zu helfen oder diese zu klären.
Gemeinsame Regeln für ein gutes Miteinander
Unser Schülerparlament hat gemeinsam mit allen Kindern sowie den Lehrerinnen und Lehrern verbindliche Schulhofregeln erarbeitet. Sie sorgen dafür, dass alle Kinder sich auf dem Schulhof wohlfühlen, sicher spielen und respektvoll miteinander umgehen (s. Schulhofregeln).
Präventionsprojekte gegen sexualisierte Gewalt
Ein respektvoller, achtsamer und sicherer Umgang miteinander ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb nimmt unsere Schule regelmäßig an professionellen Präventionsprogrammen teil, die von erfahrenen theaterpädagogischen Einrichtungen durchgeführt und anschließend im Unterricht intensiv aufgegriffen werden.
Für Klasse 2: „Die große Nein-Tonne“ (Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück)
In diesem Mitmach‑Theater erfahren die Kinder altersgerecht, wie sie ihre eigenen Gefühle wahrnehmen und klar ausdrücken können. Sie lernen, gute von schlechten Geheimnissen zu unterscheiden, mutig „Nein“ zu sagen und sich Unterstützung zu holen. Das Theaterstück wird im Klassenverband vor- und nachbereitet, sodass die Inhalte nachhaltig verankert werden.
Für Klasse 4: „Mein Körper gehört mir“ (Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück)
Dieses theaterpädagogische Programm begleitet die Kinder über drei Wochen hinweg mit jeweils einer Unterrichtsstunde pro Woche. In kurzen Spielszenen lernen die Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Gefühle ernst zu nehmen, persönliche Grenzen wahrzunehmen und zu wissen, wo und wie sie sich Hilfe holen können. Die Inhalte werden im Unterricht aufgegriffen und altersgerecht vertieft.
Unser pädagogischer Ansatz: Alle Präventionsprogramme werden bewusst in den Unterricht eingebettet. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer: bereiten die Themen kindgerecht vor, besprechen Fragen oder Sorgen der Kinder, vertiefen wichtige Botschaften im Unterricht und stärken so das Vertrauen der Kinder in ihre eigenen Fähigkeiten.
Durch diese nachhaltige Verzahnung von Theaterpädagogik und Unterricht tragen die Programme wesentlich zur Persönlichkeitsstärkung unserer Schülerinnen und Schüler bei.
Projektwochen – Lernen mit Begeisterung
An unserer Schule findet jedes Jahr ein besonderes Projekt statt, das den Schulalltag bereichert und das Lernen auf vielfältige Weise erweitert. Die Projektwochen sind in der Regel zwei Wochen vor den Osterferien terminiert und folgen einem festen Vier‑Jahres‑Rhythmus mit wechselnden Schwerpunkten.
Unser Projektzyklus:
2025/26 – Projektwoche „Gesunde Ernährung, Bewegung & Glück“: Eine Woche rund um Wohlbefinden, Achtsamkeit und gesundes Leben.
2026/27 – Schulfest mit Sponsorenlauf: Ein buntes Fest der Schulgemeinschaft mit sportlichem Engagement für einen guten Zweck. Die Gelder werden für das Zirkusprojekt verwendet.
2027/28 – Teamwoche mit dem Zirkus Casselly (vorauss. Mai 2028): Eine Woche voller Teamgeist, Mut und gemeinsamer Erfolgserlebnisse in echter Zirkusatmosphäre.
2028/29 – Projektwoche „Internationale Woche“: Länder, Kulturen und spannende Entdeckungen rund um unseren Planeten.
Durch die abwechslungsreichen Projekte erhalten die Kinder jedes Jahr neue Erfahrungen und Impulse. Gleichzeitig erleben alle Jahrgänge innerhalb von vier Schuljahren alle Schwerpunkte – ein lebendiges, vielseitiges und wiederkehrendes Konzept.
Q
Qualitätssicherung & pädagogische Arbeit
Ein wertschätzender, strukturierter und regelmäßiger Austausch ist die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Deshalb trifft sich das Kollegium in unterschiedlichen Formaten, um Unterricht, Schulentwicklung und das gemeinsame Miteinander kontinuierlich weiterzuentwickeln. In Stufenteamsitzungen, Lehrer- und pädagogischen Konferenzen werden gemeinsame Leitlinien erarbeitet, Absprachen getroffen und Schwerpunkte der Schulentwicklung abgestimmt.
In allen Jahrgangsstufen legen wir großen Wert auf paralleles Arbeiten und einen engen Austausch. So stellen wir sicher, dass Unterrichtsinhalte, Methoden und Materialien abgestimmt sind und eine verlässliche pädagogische Linie entsteht. Alle Kolleginnen und Kollegen nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil – individuell, in Teams oder im gesamten Kollegium. So bleiben wir fachlich auf dem neuesten Stand und bringen unsere Schule kontinuierlich voran.
Vernetzte Zusammenarbeit für eine starke Schulgemeinschaft
Einmal im Monat tauschen sich Schulleitung, Schulpflegschaft und Förderverein aus. Hier werden wichtige Anliegen besprochen, Projekte geplant und Themen abgestimmt, die das Schulleben betreffen. Dieser regelmäßige Dialog stärkt die Transparenz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternschaft.
Arbeitskreise von Vor- und Nachmittagsteam
Um eine ganzheitliche pädagogische Ausrichtung sicherzustellen, arbeiten das Vor- und Nachmittagsteam eng zusammen. In gemeinsamen Arbeitskreisen werden pädagogische Themen abgestimmt, Übergänge gestaltet und ein gemeinsamer Blick auf die Bedürfnisse der Kinder entwickelt.
Eltern-Arbeitskreise zur Schulentwicklung
Ergänzend dazu begleiten Eltern-Arbeitskreise zentrale Themen der Schulentwicklung. In diesen Runden bringen sich Eltern aktiv ein, gestalten Prozesse mit und behalten gemeinsam mit dem Kollegium den Blick auf langfristige Ziele und wichtige Entwicklungsschwerpunkte unserer Schule.
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Radfahrausbildung – Klasse 4
Im 4. Schuljahr nehmen alle Kinder unserer Schule an einem umfassenden Radfahrtraining teil, das mit der offiziellen Radfahrprüfung abgeschlossen wird. Ziel ist es, die Kinder sicher auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten und ihre Verkehrskompetenz nachhaltig zu stärken. Im Sachunterricht beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit wichtigen Grundlagen der Verkehrserziehung, z.B. Sicherheitsvorschriften für ein verkehrssicheres Fahrrad, Verkehrsregeln und Verhalten im Straßenverkehr, Bedeutung und Notwendigkeit des Fahrradhelms. Diese Inhalte bilden die Basis für das praktische Training.
Das praktische Training für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr findet zunächst auf dem Schulhof statt. Hier üben die Kinder verschiedene Fahrtechniken und typische Verkehrssituationen in einem geschützten Rahmen. Anschließend lernen die Klassen die Strecke der praktischen Radfahrprüfung kennen – zunächst zu Fuß gemeinsam mit einer Lehrkraft, um Orientierungspunkte und wichtige Stellen genau wahrzunehmen. Vor dem Prüfungstag fährt ein Polizeibeamter mit den Schülerinnen und Schülern die Prüfstrecke ab und achtet dabei besonders auf die Einhaltung der Verkehrsregeln, ein sicheres Fahrverhalten und vorausschauendes Handeln im Straßenverkehr.
Außerdem werden alle Fahrräder sorgfältig auf ihre Verkehrssicherheit geprüft.
Unterstützung durch Eltern
Am Tag der praktischen Prüfung wird der Prüfer durch engagierte Eltern der 4. Klassen unterstützt, die als Streckenposten wichtige Positionen sichern und für einen reibungslosen Ablauf sorgen.
Theoretische Prüfung
Ergänzend zur Praxis absolvieren die Kinder eine theoretische Prüfung in Form eines Fragebogens. Hier zeigen sie, dass sie Verkehrsregeln, Schilder und grundlegende Sicherheitsregeln sicher beherrschen.
Russisch (Herkunftssprachlicher Unterricht)
An unserer Schule wird ab dem Schuljahr 2026/27 wieder der herkunftssprachliche Unterricht (HSU) im Fach Russisch angeboten. Ziel des HSU ist es, die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder in ihrer Familiensprache zu stärken und den sicheren Umgang mit Mehrsprachigkeit zu fördern.
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Schulbegleitung
Einige Kinder unserer Schule werden von Schulbegleitungen unterstützt. Dabei handelt es sich um speziell geschultes pädagogisches Personal, das die Schülerinnen und Schüler im schulischen Alltag begleitet. Die Schulbegleitungen helfen den Kindern dabei, aktiv am Unterricht teilzunehmen, sich im Klassenverband zurechtzufinden, Lernprozesse besser zu bewältigen und bei Bedarf individuelle Unterstützung zu erhalten. Durch diese wertvolle Begleitung wird die Teilhabe an allen schulischen Aktivitäten ermöglicht und gestärkt. Schulbegleitungen sind damit ein wichtiger Bestandteil unserer inklusiven Schulkultur.
Schülergarten – flexible Betreuung bis 14.00 Uhr
Der Schülergarten bietet Familien eine wichtige Unterstützung, wenn es darum geht, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Eltern haben hier die Möglichkeit, ihr Kind zwischen 11.30 Uhr und 14.00 Uhr betreuen zu lassen – ganz unabhängig von der Teilnahme an der OGS. Im Schülergarten können die Kinder nach Herzenslust spielen, malen und basteln, auf dem Schulhof turnen und toben oder sich einfach nur ausruhen. Die Betreuung findet in einem geschützten, liebevoll gestalteten Rahmen statt, in dem sich die Kinder wohlfühlen und ihre Interessen frei entfalten können.
Schülerparlament – Mitbestimmung an unserer Schule
In jeder Klasse werden Klassensprecherinnen und Klassensprecher gewählt, die die Interessen ihrer Klasse vertreten. Einmal im Monat treffen sich die gewählten Vertreter der Klassen 2 bis 4 zur Sitzung des Schülerparlaments. Unter der Leitung von unserer Schulsozialarbeiterin tauschen sich die Kinder über wichtige Themen des Schulalltags aus, besprechen Probleme, entwickeln Lösungsvorschläge und überlegen gemeinsam, wie diese umgesetzt werden können. Die Anliegen der Kinder stammen sowohl aus den Klassenräten bzw. den regelmäßigen Gesprächsrunden der Klassen als auch aus eigenen Beobachtungen der Klassensprecher. Im Schülerparlament werden diese gesammelt, diskutiert und anschließend gemeinsam priorisiert. Die Ergebnisse und Vorschläge werden an das Lehrerkollegium weitergegeben und können dort in Konferenzen beraten und umgesetzt werden.
Ein sichtbares Element der Arbeit des Schülerparlaments ist das „Motto des Monats“, mit dem die Kinder regelmäßig auf wichtige Aspekte des Zusammenlebens aufmerksam machen – zum Beispiel einen respektvollen Umgang, Höflichkeit oder die Beachtung von Regeln im Schulalltag. Darüber hinaus bringt sich das Schülerparlament aktiv in die Gestaltung und Weiterentwicklung der Schule ein. So wurden beispielsweise Pläne für die Nutzung des Fußballfeldes in den Pausen erstellt, Schulhofbemalungen mitgestaltet oder Fußabdrücke auf den Treppen angebracht, um Zusammenstöße zu vermeiden.
Das Schülerparlament hat außerdem die Möglichkeit, seine Anliegen direkt in der Lehrerkonferenz vorzustellen. Dadurch erleben die Kinder, dass ihre Stimme zählt, und sie tragen aktiv dazu bei, ihre Schule mitzugestalten.
Schulbücherei – ein Ort zum Lesen, Entdecken und Wohlfühlen
Seit vielen Jahren verfügt unsere Schule über eine eigene, liebevoll eingerichtete Schulbücherei. Mehrere hundert Bücher – darunter Bilderbücher, Sachbücher, Kinderkrimis, Erstleselektüren und vieles mehr – laden zum Stöbern, Entdecken und Lesen ein. Gemütliche Sitzmöbel schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der die Kinder gerne verweilen, schmökern und in neue Geschichten eintauchen.
Die Bücherei wird von engagierten Großeltern, Eltern und ehrenamtlichen Helfern betreut und verwaltet und ist montags, mittwochs und freitags während der Schulzeit geöffnet. Sie steht allen Kindern offen und bietet so einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung und zur Freude am Lesen.
Schulbusverkehr – sicher und zuverlässig zur Schule
Unsere Schule ist an einen gut organisierten Schulbusverkehr angeschlossen. Mehrere Buslinien bringen die Kinder zuverlässig aus den umliegenden Ortsteilen – unter anderem aus Merzbach, Flerzheim, Ramershoven, Oberdrees und Niederdrees – zu unserer Schule und nach Schulschluss wieder zurück. Die genauen Busfahrpläne mit allen Fahrzeiten und Haltestellen erhalten Sie über unser Schulsekretariat.
Schulhofregeln
- Ich löse Streit friedlich und hole mir Unterstützung bei einer Aufsicht, wenn ich Hilfe brauche.
- Ich achte das Stopp‑Signal und respektiere, wenn jemand „Stopp“ sagt.
- Ich gehe achtsam mit Gegenständen um und werfe nur, wenn es im Spiel erlaubt ist.
- Ich nutze die Kletterwand und das Klettergerüst sicher und bleibe dabei in einem farbigen Bereich – hinauf und wieder hinunter.
- Ich bleibe auf dem Schulhof, damit alle wissen, wo ich bin.
- Ich halte mich an die Fußballregeln, damit das Spiel fair und für alle schön bleibt.
- In der Ruhezone verhalte ich mich leise und bewege mich langsam, damit alle dort entspannen können.
Schriftspracherwerb
Die Kinder beginnen in Klasse 1 ihren Schriftspracherwerb mit der Druckschrift. Diese Buchstabenform begegnet ihnen in vielen Alltagssituationen, ist übersichtlich gestaltet und unterstützt den Leselernprozess besonders gut. Die klare Form der Druckbuchstaben hilft den Kindern, Laute zu erkennen, zuzuordnen und erste Wörter sicher zu lesen und zu schreiben.
In Klasse 2 wird anschließend die verbundene Schrift, die Schulausgangsschrift (SAS), eingeführt. Nun erweitern die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten, lernen die Buchstaben flüssig miteinander zu verbinden und entwickeln Schritt für Schritt einen eigenen, gut lesbaren Schreibfluss. Durch diese methodische Abfolge werden sowohl der Leselernprozess als auch das sichere, flüssige Schreiben nachhaltig unterstützt.
Schulsanitätsdienst – Helfen lernen und Verantwortung übernehmen
Seit Oktober 2009 ist an unserer Schule ein fest etablierter Schulsanitätsdienst eingerichtet. Dieses Angebot ermöglicht es den Kindern, die Grundlagen der Ersten Hilfe zu erlernen und Verantwortung für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu übernehmen. Jedes Jahr werden ausgewählte Kinder der 3. Klassen durch die Rheinbacher Malteser sowie die betreuenden Lehrkräfte ausgebildet. Während dieser Grundausbildung lernen die Kinder wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen, den sicheren Umgang mit Verbandsmaterial und angemessenes Verhalten in Notfallsituationen. Nach der Ausbildung begleiten die Drittklässlerinnen die erfahrenen Schulsanitäterinnen der 4. Klassen während ihrer Dienste in den großen Pausen, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Die Schulsanitäter/innen versorgen im Sanitätsraum kleinere bis mittlere Verletzungen, Unwohlsein und Krankheitsfälle und unterstützen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in akuten Situationen.
Durch ihre wichtige Tätigkeit tragen sie zu mehr Sicherheit und Fürsorge im Schulalltag bei. Gleichzeitig stärkt der Schulsanitätsdienst das Verantwortungsgefühl, das Selbstbewusstsein und die sozialen Kompetenzen der Kinder.
Schulsozialarbeit
Unsere Schule bietet in Kooperation mit dem Jugendamt Rheinbach und der Lebenshilfe Bonn den Bereich Schulsozialarbeit an. Die Schulsozialarbeiterin ist eine wichtige Ansprechpartnerin für Kinder, Eltern und Lehrkräfte und bietet Unterstützung in allen schulischen Belangen.
Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:
- Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern in schulischen und persönlichen Situationen
- Unterstützung von Eltern bei Fragen rund um den Schulalltag, Erziehung und Förderung
- Kooperation mit Lehrkräften zur Stärkung des sozialen Miteinanders in den Klassen
- Konfliktlösung, Streitschlichtung und Prävention
- Vermittlung zu weiteren Hilfsangeboten, wenn dies notwendig ist
Durch die enge Zusammenarbeit mit Schule, Elternhaus und außerschulischen Partnern trägt die Schulsozialarbeit maßgeblich zu einem wertschätzenden und unterstützenden Schulklima bei.
Schwimmunterricht in den Klassen 2-4
Die Kinder der 2., 3. und 4. Klassen erhalten jeweils ein Halbjahr lang Schwimmunterricht. Der Unterricht findet im Hallenbad Monte Mare statt. Die Klassen werden hierfür bequem und sicher mit dem Schulbus hin- und zurückgebracht. Zu Beginn jedes Halbjahres werden die Kinder entsprechend ihrer Schwimmfähigkeiten in Leistungsgruppen eingeteilt. So können sie gezielt und individuell gefördert werden – vom Wassergewöhnungstraining bis hin zu fortgeschrittenen Schwimmtechniken. Um die Kinder im Wasser besser unterscheiden zu können und den Lehrkräften eine optimale Aufsicht zu ermöglichen, tragen alle Kinder während des Schwimmunterrichts eine Badekappe. Diese Badekappen werden zu Beginn des Halbjahres über die Schule erworben, von der Schule mit dem Namen des Kindes beschriftet und helfen zudem, das Haaretrocknen deutlich zu beschleunigen. Durch diese gute Organisation wird der Schwimmunterricht sowohl sicher als auch effizient gestaltet und ermöglicht den Kindern wertvolle Bewegungserfahrungen im Wasser.
Schultour für zukünftige Erstklässlerinnen und Erstklässler
Kurz vor den Herbstferien laden wir alle Eltern sowie die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler herzlich zu einer Schultour ein. An diesem Tag haben Familien die Möglichkeit, unsere Schule ganz persönlich kennenzulernen. Begleitet von engagierten Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen können die Gäste Einblicke in unseren Unterricht gewinnen, das Schulgebäude und wichtige Räume entdecken, Fragen stellen und mit den Kindern sowie unserer sozialpädagogischen Fachkraft ins Gespräch kommen. Wir nehmen uns Zeit für alle Anliegen und informieren umfassend über unsere Schule und den Einstieg in die Grundschulzeit.
Für die Teilnahme an der Schultour ist eine Anmeldung erforderlich.
Sicherheit und Übersichtlichkeit im Schulgebäude
Alle Eltern werden darum gebeten, die Kinder am Morgen und am Nachmittag außerhalb des Schulhofs zu verabschieden und zu empfangen. Bitte haben Sie Verständnis, dass unsere Aufsichten nicht jedes Elternteil zuordnen können. Sollten Sie einen Termin oder ein Anliegen haben, nutzen Sie bitte den Haupteingang und melden sich am Sekretariat an. Auch zu OGS-Schluss ab 15 Uhr unterstützen Sie die Übersichtlichkeit, wenn Sie Ihr Kind außerhalb des Schulgebäudes empfangen.
Smartwatches und digitale Uhren
An unserer Schule tragen die Kinder keine Smartwatches oder digitalen Uhren. Wir möchten den Fokus im Unterricht zunächst bewusst auf das Erlernen der analogen Uhrzeit legen – eine wichtige Grundlage für das mathematische Verständnis und die zeitliche Orientierung.
Zudem haben Smartwatches und digitale Uhren häufig einen hohen Ablenkungscharakter, etwa durch Spiele, Mitteilungen oder technische Funktionen. Diese möchten wir im schulischen Umfeld vermeiden, um eine konzentrierte Lernumgebung sicherzustellen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter dem Punkt „Mobiltelefone“.
T
TuWaS! – Forschen, Entdecken und Verstehen
TuWaS! (Technik und NaturWissenschaften an Schulen) ist ein Programm, das Lehrkräfte darin unterstützt, forschendes Lernen in den Klassenstufen 1 bis 6 zu verankern. Ziel ist es, Kinder für die MINT‑Fächer zu begeistern, Teamfähigkeit und Sprachbildung zu fördern und durch kindgerechte Experimente und Methoden ein nachhaltiges naturwissenschaftliches Verständnis aufzubauen. (Weitere Informationen finden Sie unter: www.tuwas-deutschland.de).
Seit 2016 wird die Teilnahme unserer Schule am TuWaS!-Programm durch die Sparkasse Köln-Bonn großzügig unterstützt. Dank dieser kontinuierlichen Förderung können derzeit acht Klassen pro Halbjahr an einem TuWaS!-Projekt teilnehmen. Alle Projekte sind eng an die Rahmenlehrpläne angepasst und werden im Sachunterricht durchgeführt. Die Lehrerinnen und Lehrer der jeweiligen Jahrgangsstufen nehmen zuvor an entsprechenden Fortbildungen teil, um die Materialien und Experimente fachgerecht und sicher mit den Kindern umzusetzen. So erleben die Schülerinnen und Schüler Naturwissenschaften hautnah, handlungsorientiert und entdeckend.
U
Unterrichtszeiten
1. Stunde: 7.55 – 8.40 Uhr
2. Stunde: 8.40 – 9.25 Uhr
1. Pause : 9.25 – 9.55 Uhr*
3. Stunde: 9.55 – 10.40 Uhr
4. Stunde: 10.40 – 11.25 Uhr
2. Pause: 11.25 – 11.40 Uhr
5. Stunde: 11.40 – 12.25 Uhr
6. Stunde: 12.25 – 13.10 Uhr
* Zuerst sind 20 Minuten Hofpause. Um 9:45 klingelt es und die Kinder gehen in ihren Klassen zur Frühstückspause.
V
VERA – Vergleichsarbeiten in Jahrgangsstufe 3
VERA steht für VERgleichsARbeiten. Dabei handelt es sich um bundesweit einheitliche Tests, die in der 3. Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik durchgeführt werden. Ziel dieser Vergleichsarbeiten ist es, den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler festzustellen und Rückmeldungen darüber zu erhalten, in welchen Bereichen die Kinder bereits sicher arbeiten und wo sie weitere Unterstützung benötigen. Die Ergebnisse werden zentral ausgewertet. Die individuellen Resultate jedes Kindes werden den Eltern im Rahmen des Elternsprechtags ausführlich erläutert und gemeinsam besprochen. Die Schulkonferenz erhält regelmäßig eine Übersicht über das Gesamtergebnis der Schule. So können Entwicklungen verfolgt und Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unterrichts gezielt geplant werden.
Z
zdi – Zukunft durch Innovation
Die Bezeichnung zdi steht für „Zukunft durch Innovation“ und umfasst Initiativen im Bereich der MINT‑Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für naturwissenschaftlich‑technische Themen zu begeistern und ihnen vielfältige Zugänge zum forschenden Lernen zu ermöglichen.
An unserer Schule wird das forschende und entdeckende Lernen gefördert. Im Rahmen des zdi‑Projekts vernetzen wir uns schulübergreifend mit verschiedenen Bildungsinstitutionen in Rheinbach – darunter weiterführende Schulen und Kindertagesstätten. Gemeinsam gestalten wir regelmäßig stattfindende Projekttage, experimentelle Lernangebote im Schulalltag und spannende Exkursionen. Dabei forschen und experimentieren die Kinder gemeinsam mit älteren und jüngeren Lernenden und profitieren von einem vielfältigen Wissensaustausch.
Zeugnisse und Leistungsrückmeldungen an unserer Schule
Die Leistungsbewertung erfolgt an unserer Schule entsprechend der Vorgaben des Landes NRW und orientiert sich an den individuellen Lernentwicklungen der Kinder. Die Form der Rückmeldung ist dabei auf die jeweilige Jahrgangsstufe abgestimmt.
Klasse 1 und 2 – Rückmeldung ohne Noten
In der Schuleingangsphase (Klasse 1 und 2) werden die Leistungen ohne Noten bewertet. Stattdessen erhalten die Kinder jeweils im 2. Halbjahr ein standardisiertes Kompetenzzeugnis mit übersichtlichen Ankreuzmöglichkeiten. Dieses Zeugnis zeigt den Lernstand in den verschiedenen Kompetenzbereichen transparent auf und gibt Hinweise zur weiteren Entwicklung.
Klasse 3 – Kompetenzorientiertes Zeugnis mit Noten
In Klasse 3 erhalten die Schülerinnen und Schüler im 1. und im 2. Halbjahr ein kompetenzorientiertes Zeugnis mit Ankreuzfeldern und zusätzlichen Noten in den Fächern. So erhalten Kinder und Eltern sowohl eine differenzierte Rückmeldung über Kompetenzen als auch eine klare Leistungsbewertung.
In Klasse 4 ist die Zeugnisstruktur wie folgt:
1. Halbjahr: kompetenzorientiertes Zeugnis für Arbeits‑ und Sozialverhalten, Noten in allen Unterrichtsfächern und die Empfehlung für die passende weiterführende Schulform als fester Bestandteil des Zeugnisses.
2. Halbjahr: Die Kinder erhalten ein Zeugnis ausschließlich mit Noten in allen Unterrichtsfächern.
Diese Form der Rückmeldung unterstützt Kinder und Eltern bei der Einschätzung des Lernstandes und bildet eine verlässliche Grundlage für den Übergang in die weiterführende Schule.
